• Home
  •  

    Socken selbst stricken

    Sockenwolle – warum?

    Waren Socken jahrelang ein begleitendes, wärmendes Kleidungsstück, das höchstens von der Großmutter in Handarbeit angefertigt wurde, so haben sich die Socken heute zu wahren Schmuck- sowie zu individuellen Kleidungsstücken entwickelt, die nicht nur durch Zweckmäßigkeit sondern auch durch Aussehen „glänzen“. Auch das Anfertigen von Socken in Handarbeit hat wieder ihren Platz in der Gesellschaft gefunden, denn immer mehr – auch jüngere Frauen – kann man beim Strümpfestricken beobachten.  Es sprechen also mehrere Gründe für die Sockenwolle: Sie wärmt, ist hautsympathisch, hat ein besonderes Aussehen und bietet zahlreichen Frauen bei ihrem Hobby eine ideale Materialvorlage. Sockenstricken entspannt und erfreut nicht nur die Strickerin sondern erzeugt sondern auch den oder die Träger/in.
    Sockenwolle – was ist das?

    Fand man in vergangenen Jahren Sockenwolle ausschließlich in Reiner Schurwolle oder auch mal als Gemisch in den tristen Farben Blau, Schwarz und Grau sowie melliert vor, so entdeckt man heute im Handel bezüglich Qualität, Zusammensetzung und Farbe ein reichhaltiges Angebot. Die typische Sockenwolle, wie man sie von früher kannte, gibt es nicht mehr! Heute erstrahlen die Garne in freundlichen Farben, weisen Effekte auf und sind dennoch strapazierfähig, robust und wärmeregulierend.

    Material und Wirkung

    In erster Linie ist es wichtig, dass die Wolle, die zu Socken verarbeitet wird, robust und pflegeleicht ist. Daher findet man auch im Handel in der Mehrzahl Garne, die aus Gemischen sind, welche ein Waschen in der Maschine sowie ein Trocknen im Trockner erlauben, ohne an Elastizität, an Farbe oder an Form zu verlieren. Die häufigste Zusammensetzung besteht aus einem hohen Anteil an Schurwolle gepaart mit Polyamid und/oder Polyacryl. Auch Stretchfasern sowie Bambus- und Baumwollanteile finden sich in einigen Strumpfwollen wieder.  Zusammenfassend kann man sagen, dass sich die verschiedenen Hersteller erfolgreich darum bemühen, Strumpfwolle nicht nur formbeständig und angenehm tragbar sondern zudem noch atmungsaktiv, temperaturausgleichend sowie in der Optik einmalig sein zu lassen.


    Socken sind nicht gleich Socken

    Wer seine Socken selber strickt, der kann sich rühmen, ein wahres Unikat zu tragen. Dabei ist es gar nicht schwer, ein besonders ausgefallenes Paar Socken herzustellen, machen einem doch die zahlreichen Sockenwollen die Arbeit leicht.  Die im Handel befindlichen weichen Garne, die den Tragekomfort erhöhen sowie keinerlei Kratzeffekte aufkommen lassen, machen das Stricken dicker, warmer Socken zum Vergnügen. Dabei wird die Strickerin von modischen Farbkombinationen sowie trendigen Effekten unterstützt. Zu den speziellen Effekten zählen neben den mellierten Garnen kunstvoll colorierte Wollstränge, bei denen jeder Knäuel ein Unikat ist. Hierdurch erzielt man beim Stricken beeindruckende Muster, die nicht vorhersehbar sind. Wolle mit Frottee-Effekt erzielt ein Kuschelsockenergebnis, welches Socken nicht nur zum Hingucker sondern auch als Ersatzhausschuhe werden lassen. Eingearbeitete Fäden mit besonderen Effekten lassen ebenso wie kleine Pompons im Knäuel die Socken ohne Probleme zu wahren Kunstwerken werden. Selbst der Jahreszeit passen sich die selbstgestrickten Socken an, denn für den Winter stehen dickere, wärmende Garne zur Verfügung, während in den wärmeren Monaten dünnere, schweißhemmende Sockenwollen gefragt sind.

    Hinterlasse eine Antwort